Saison 26/27

Saison 26/27

In der Saison 2026/27 führen zwei neue A-cappella-Programme die Zurich Chamber Singers auf Tour: Mit Johann Sebastian Bachs Motetten widmen sie sich einem Höhepunkt der barocken Chorliteratur, während Noël française die farbenreiche französische Weihnachtsmusik des 20. Jahrhunderts ins Zentrum rückt. Ein weiterer Höhepunkt ist die Veröffentlichung des neuen Albums Earth Seen from Above im Frühjahr 2027.

Bachs Motetten

Die Motetten Johann Sebastian Bachs gehören zu den grössten Schätzen der Vokalmusik. In ihnen finden wir höchste kompositorische Kunst, unmittelbare Ausdruckskraft und eine Virtuosität, die man sonst eher aus der Instrumentalmusik kennt. Nicht zufällig soll Wolfgang Amadeus Mozart nach der ersten Begegnung mit der Motette Singet dem Herrn ein neues Lied ausgerufen haben: «Das ist doch einmal etwas, woraus sich was lernen lässt!» Mit Komm, Jesu, komm, Fürchte dich nicht, ich bin bei dir und Singet dem Herrn ein neues Lied erklingen drei der beliebtesten Motetten Bachs. Die Zurich Chamber Singers widmen sich diesen Werken in solistischer Besetzung mit acht Sängerinnen und Sängern und einer schlanken Continuo-Begleitung. Ergänzt wird das Programm durch zwei Cellosonaten von Francesco Geminiani und Antonio Vivaldi. Sie eröffnen einen Blick auf die italienische Instrumentalmusik, die auch Bachs Schaffen geprägt hat.

Noël française

Im neuen Weihnachtsprogramm der Zurich Chamber Singers erklingt prachtvolle französische Chormusik des 20. Jahrhunderts mit Motetten von Francis Poulenc, Pierre Villette und Olivier Messiaen. Ergänzt werden diese Meisterwerke durch traditionelle französische Noëls: schlichte und berührende Weihnachtslieder, die den prachtvollen Motetten eine intime Ebene hinzufügen. So entsteht ein abwechslungsreiches Programm zwischen meditativer Einkehr und prächtiger Festlichkeit.

Earth Seen from Above

Mit Earth Seen from Above erscheint das fünfte Album der Zurich Chamber Singers bei Berlin Classics. Im Zentrum stehen zwei Auftragswerke der Schweizer Komponisten David Philip Hefti und Dieter Jordi. Zusammen mit zwei Werken von Meredith Monk und einer Sammlung von Strophenliedern aus der englischen Renaissance entsteht eine Reflexion über Menschsein, Identität und Vergänglichkeit.